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Aktuell

Fronius Ohmpilot erhält Auszeichnung für Innovationskraft

Intelligente Lösung zur Warmwasseraufbereitung

Bei der Gewinnung und der Nutzung von erneuerbarer Energie rückt die Sektorenkopplung zunehmend in den Fokus. Um Synergien effizient zu nutzen, wachsen Elektrizität, Wärme und Mobilität näher zusammen. Der Solartechnik-Spezialist Fronius hat hierfür mit dem Fronius Ohmpilot eine Lösung entwickelt, mit der Überschussstrom effizient zur Warmwasseraufbereitung genutzt werden kann. Damit können Betreiber von Photovoltaik-Anlagen den Eigenverbrauchsanteil erheblich verbessern und Kosten reduzieren. Für den Regler hat Fronius vor kurzem, im Rahmen der polnischen Messe GreenPower, den MTP Gold Medal Award erhalten. Der Preis steht für die hervorragende Innovationskraft und verdeutlicht die Vorreiterrolle von Fronius bei der Entwicklung von Solartechnik.

Der Ohmpilot zieht überschüssige Energie gezielt zur Warmwasseraufbereitung heran und gibt sie, dank der stufenlosen Regelung, von nahezu null bis neun Kilowatt effizient an die Verbraucher im Haushalt weiter. Dadurch kann der Betreiber den gesamten erzeugten Strom nutzen. Anwendungsgebiete sind vor allem Heizstäbe in Boilern und Pufferspeichern, aber auch Infrarotheizungen oder Handtuchtrockner. Mit dem Ohmpilot ist die Ansteuerung von zwei Heizstäben möglich. Die Kommunikation erfolgt über die universellen Schnittstellen WLAN, LAN, oder Modbus RTU. Der Verbrauchsregler wird einfach montiert und online über das installierte Web-Interface in Betrieb genommen. Die saubere und störfreie Ansteuerung der Verbraucher schont das Stromnetz und verlängert die Lebensdauer der Heizanlage.

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Mit Kugeln optimal messen

Bioverfahrenstechnik

Bioreaktoren sind die Kochtöpfe der Biochemiker und Biotechnologen, in denen Arzneiwirkstoffe, Enzyme oder Fadenwürmer zur biologischen Schädlingsbekämpfung hergestellt werden. Man nehme eine Nährlösung, gegebenenfalls Wärme, Sauerstoff, Säure oder Lauge zur Regulierung des pH-Wertes und es entsteht das gewünschte Produkt. Je optimaler die Bedingungen, desto grösser der Ertrag. Fraunhofer Forscher haben jetzt Messsonden in Kugelform entwickelt, mit denen sich der Herstellungsprozess besser überwachen und effizienter gestalten lässt.

Die richtige Temperatur entscheidet darüber, wie gut sich Mikroorganismen oder Zellen in einem Bioreaktor kultivieren lassen. Obwohl sich die Wärme im Reaktor unterschiedlich verteilt, ist die Temperatur bisher nur punktuell mit Stabsonden messbar, die durch vordefinierte Löcher gesteckt werden. «Mit unseren mobilen, etwa erbsengrossen Sensorkugeln können wir die Temperatur an vielen Orten gleichzeitig erfassen. Dadurch ist es möglich, die Wärmezufuhr exakt so zu regulieren, dass sie für den Herstellungsprozess optimal ist», sagt Tobias Lüke, der die neuen Sens-o-Spheres-Messkugeln am Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS in Kooperation mit Wissenschaftlern der Technischen Universität Dresden und Projektpartnern aus der Industrie entwickelt hat. «Bei einem Liter sind die Temperaturunterschiede innerhalb eines Reaktors noch nicht so gross. Bei mehreren tausend Litern wächst der Fehler jedoch erheblich. Mit unserer präzisen Messtechnik gibt es weniger Probleme beim Upscaling der Volumina, also der Umstellung von kleinen Test-Reaktoren im Labor auf grosse in der Produktionshalle.»

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Recycling Technik 2018

Agenda

Zertifikatslehrgang (CAS) Bodenkartierung – cartographie des sols

Zertifikatslehrgang (CAS) Bodenkartierung – cartographie des sols

Die Nachfrage nach Bodendaten wächst ständig – Fachkräfte für Bodenkartierungen sind gesucht! Die Teilnehmenden lernen insbesondere den Ablauf einer Detail-Bodenkartierung kennen – vom Grundlagenstudium über die Konzeptkarte bis hin zur Profilansprache und Feldkartierung.

  • Start: 20.04.2018 (bis Juli 2019)
  • Kurstage: 18 + selbständige Arbeit
  • Kursorte: Wädenswil, Zollikofen und Exkursionen in der Schweiz
  • Infos/Anmeldung: zhaw.ch/iunr/bodenkartierung oder Tel. 058 934 59 69
  • Studienleitung: Prof. Dr. Rolf Krebs > Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dieser  Lehrgang resultiert aus der Kooperation von folgenden Fachhochschulen:

  • ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Wädenswil
  • HAFL Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften, Zollikofen
  • hepia Haute école du paysage, d’ingénierie et d’architecture, Genf
  • EIC Ecole d'ingénieurs, Changins

 

www.zhaw.ch/iunr/weiterbildung