Umwelttechnik durchsuchen

Mediadaten

Download Mediadaten 2017

supersort®metall: aus Abfall werden wertvolle Rohstoffe

Am 5. Mai 2017 eröffnete die DHZ AG mit einer Feier ihre neue Metallaufbereitungsanlage supersort®metall in Oberglatt. Dem fachkundigen Publikum aus Vertretern der Politik, der Behörden und der Recyclingbrache wurde anschaulich vorgeführt, wie mittels moderner Anlagetechnik verschiedenste Metalle im Abfall als wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen werden können. Die neue Aufbereitungsanlage stellt aus einem vorgängig aus Kehrichtschlacke gewonnenen Nichteisenmetall-Gemisch reine Aluminium- und Schwermetallprodukte her. Die so gewonnenen Wertstoffe können anschliessend direkt von Schmelzwerken weiterverarbeitet werden, womit sich der Wertstoffkreislauf wichtiger Metalle effizient schliessen lässt. Seit der Inbetriebnahme im September 2016 generierte die Anlage bereits über 2`000 Tonnen dieser hochwertigen Metallprodukte. Die DHZ AG leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt und zur Stärkung der eigenen Ressourcengewinnung in der Schweiz und im angrenzenden Europa.

Metalle aus heimischem Abfall
Trotz verbreiteter Separatsammlung landen jährlich tausende Tonnen Metalle in den Schweizer Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) und bleiben nach der Verbrennung des Abfalls in der Schlacke zurück. Damit diese wertvollen Rohstoffe schlussendlich nicht in einer Deponie für jegliche weitere Verwendung verloren gehen, bereitet die DHZ AG heute rund einen Siebtel der Schweizer Schlacke auf und gewinnt die darin enthaltenen Metalle zuverlässig zurück. Die unter der Marke supersort®technologie entwickelten Verfahren führen neben Eisen, Edelstählen und Elektromotoren auch sogenannte Nichteisenmetall-Gemische zurück in die Wertstoffkette. Dazu zählen Aluminium, Messing, Kupfer sowie Edelmetalle. Diese Gemische wurden in der Vergangenheit in ausländischen Anlagen weiter aufbereitet oder konnten in sehr kleinen Korngrössen bisher nicht genügend effizient verarbeitet werden. Dank der ausgeklügelten Verfahrenstechnik der Anlage ist in der Schweiz erstmals beides möglich. Die neue Anlage supersort®metall hat im Dreischichtbetrieb eine Jahreskapazität von bis zu 100`000 Tonnen. Seit der Inbetriebnahme im September 2016 produzierte sie bereits über 1`750 Tonnen hochreines Aluminium und 500 Tonnen Schwermetallgemische. 

Weiterlesen ...

Sortenreiner Bioabfall - Mit Innovation die Input-Qualität nachhaltig steigern

Störstoffarmer Bioabfall ist eine höchst wertvolle energetische und stoffliche Ressource. Alle Welt spricht von Nachhaltigkeit, von Ressourcen- und Klimaschutz, zugleich aber gelangen immer mehr Fremdstoffe in die Biotonnen. Nur störstoffarme Bioabfälle garantieren hochwertige Gärprodukte und Komposte. Der Fremdstoffanteil soll dabei ein Gewichts-Prozent in der Einzelanlieferung möglichst nicht überschreiten.
Automat. Detektions-Systeme zur Erkennung von Fremdstoffen im Bioabfall eröffnet den Kommunen und Verwertern ein beträchtliches ökologisches und ökonomisches Potenzial !
Grund: Eine permanente, innovative Prüfung (im gesamten Abfallbehälter) ist die erfolgreichste Art, die Fremdstoffgehalte u.a. im Biogut zu reduzieren und die erforderliche Inputqualität nachhaltig zu gewährleisten !
Diese EU-weit patentgeschützten Detektions-Systeme (DS) fördern die Trenn-Disziplin des Bürgers ganz deutlich, so wie festinstallierte Radar-Kontrollen an der Strasse UND sie verhindern permanent die Entleerung «vermüllter Biotonnen» (= bei Einstellung «ROTE KARTE» am Verwalt.-Rechner im Führerhaus)  UND sollten deshalb möglichst an allen Bioabfall-Sammelfahrzeugen installiert sein.

Das aktuelle Problem
Zu viele Fremdstoffe landen im Bioabfall und erschweren die Behandlung und Verwertung. Die Problematik verschärft sich: Die Input-Qualität der Bioabfälle nimmt kontinuierlich ab UND gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Qualität der daraus erzeugten Komposte!

Weiterlesen ...

Mit Mehlwürmern gegen Plastikabfall

Die Verschmutzung der Umwelt durch Plastik ist derzeit so hoch wie nie zuvor. Fraunhofer UMSICHT forscht an umweltfreundlichen Prozessen zum Kunststoffabbau und bedient sich dafür kleinen biologischen Helfern: Mehlwurmlarven, die Plastik verwerten und als organische Substanzen wieder ausscheiden.

Ob Plastikflaschen oder -tüten: Viele industriell genutzte Kunststoffe sind in der Umwelt nicht abbaubar und verschmutzen weltweit Landschaften und Gewässer. Aufgrund dieser  Entwicklung stellt die Kunststoffzersetzung auf umweltverträgliche Weise derzeit ein relevantes Forschungsthema dar. Beim Kampf gegen Plastikmüll setzen Forscher deshalb neben Mikroorganismen, Pilzen oder isolierten Enzymen vermehrt auch auf Insekten: So konnte kürzlich eine spanische Forscherin zeigen, dass die Larven der Grossen Wachsmotte den Kunststoff Polyethylen (PE) in relativ kurzer Zeit zersetzen können – zumindest schneller, als es Bakterien in vergangenen Versuchen schafften. Die Kombination einer mechanischen Zerkleinerung durch die Beisswerkzeuge des Insekts und einer nachfolgenden mikrobiellen Zersetzung im Darm ist offenbar besonders leistungsfähig.

Weiterlesen ...

Haushaltskunststoffe - viel zu schade, um nur zu verbrennen

Bereits vor vier Jahren haben erste Thurgauer Gemeinden das Recyclingsystem «Green Plastics» erfolgreich eingeführt. Ziel ist die konkrete Umsetzung dieses einheitlichen Konzeptes zur nachhaltigen Kreislaufführung in der Schweiz: Kunststoffabfälle werden nicht mehr als Abfallprodukte behandelt, sondern als Roh- bzw. Wertstoffe mittels Recycling in den Stoffkreislauf zurückgeführt. Dies führt zu mehr landeseigenen Ressourcen, mehr Arbeitsplätzen und weniger Emissionen.

Das Recyclingsystem «Green Plastics» wurde mit dem Anerkennungspreis Zurich Klimapreis 2014 und für das Engagement im Bereich Ethik, der sozialen Verantwortung und der nachhaltigen Entwicklung mit dem Schweizer Ethikpreis 2015 ausgezeichnet. Die permanente Ausstellung und Förderung durch die Umweltarena Schweiz ab 2016 ist ein weiterer Verdienst für die erfolgreiche Initiative.

Hauptsächlich Familienhaushalte profitieren vom Kunststoffrecycling. Unter dem Strich zahlen diese für die gleiche Abfallmenge insgesamt weniger Abfallgebühren. Haushaltkunststoffe sind sehr leicht, beanspruchen aber mindestens die Hälfte des Kehrichtvolumens. Kunststoff-Recycling und Nachhaltigkeit stehen also nicht im Widerspruch zu wirtschaftlichem Erfolg. Das Recyclingsystem erfüllt mitunter den allgemeinen Grundsatz der Schweizer Abfallwirtschaft: Abfälle vermindern – verwerten – entsorgen.

Weiterlesen ...

Handel kann eine halbe Milliarde einsparen 3-4/17

92% der Handelsunternehmen tun etwas gegen Verschwendung

Der Handel setzt auf Eigeninitiative, um Abfall zu vermeiden, Recycling zu fördern und Verschwendung zu vermeiden. Gemäss einer neuen Umfrage von Handel Schweiz befassen sich 92% der Handelsunternehmen aktiv mit der Vermeidung von Abfall und Verschwendung. Kostensenkungen, Verantwortung und Image sind dabei die treibenden Kräfte. Nur 19% der Befragten sind für staatliche Lenkungsabgaben. Die grössten Verschwendungen im Handel betreffen die Verpackung, Energie und Zeit. Das Energiesparpotenzial des Schweizer Handels beläuft sich auf rund eine halbe Milliarde Franken. Neue intelligente Verpackungen bestehen heute aus Hanf, Mais und Altpapier. Vorerst noch ein Traum: Die Verpackung aus dem 3D-Drucker. Drohnen führen nicht zwingend zu mehr Verpackung.

Waste betrifft alle Formen von sinnloser oder fehlerhafter Verwendung, also von Verschwendung. Das kann vermeidbaren Abfall oder einsparbare Zeit, kürzere Wege oder intelligentere Abläufe betreffen. An einem Mediengespräch zeigte Handel Schweiz auf, wie der Handel das Thema Waste proaktiv angeht. Direktor Kaspar Engeli erklärte: «Beim Thema Verschwendung könnten wir uns alle gegenseitig beschuldigen und Sündenböcke suchen. Tatsächlich liegen die Lösungen jedoch im Miteinander.» Um der Sache stärker auf den Grund zu gehen, hat Handel Schweiz nach positiven Beispielen gesucht sowie eine Veranstaltung mit HandelsunternehmerInnen und eine Umfrage unter den 3'800 Mitgliedern durchgeführt.

Weiterlesen ...

Seite 1 von 2

Werbung