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Die Energieinfrastruktur wird digital: Infineon, IBM, GreenCom und icentic entwickeln gemeinsam Sicherheitslösungen

Digitalisierung und dezentrale Energieerzeugung verändern die Energiesysteme grundlegend. Solaranlagen, Elektrofahrzeuge, elektrische Heizung und Kühlung oder Batteriespeicherung werden künftig zu einem intelligenten Stromsystem verbunden. Die bisher übliche zentrale Steuerung der Netze stösst damit an Grenzen – die Absicherung der kritischen Infrastruktur wird gleichzeitig komplexer. Gemeinsam entwickeln die Infineon Technologies AG, IBM, GreenCom Networks und icentic anwendungsspezifische Lösungen, um die verschiedenen Erzeuger und Verbraucher sicher in das Stromnetz einzubinden.
Auf der European Utilities Week, die vom 3. bis 5. Oktober 2017 in Amsterdam stattfand, haben die Partner am Stand von GreenCom Netwok den ersten Prototypen vorgestellt. Dieser basiert auf dem ICEHUB® Gateway von icentic mit integriertem OPTIGA™ Sicherheitschip von Infineon. Mit Hilfe dieser Lösung können sich all jene Geräte authentifizieren, die mit der Energie-IoT-Plattform von GreenCom verbunden werden.

Die meisten vernetzten Geräte nicht ausreichend geschützt

Bisherige Solarwechselrichter, Wärmepumpen oder Batterien sind nicht darauf ausgerichtet, digital vernetzt und überwacht, gesteuert und analysiert zu werden. Folglich eröffnet die Vernetzung neue Einfallstore für Angreifer. Neben dem Zugriff auf Daten und die Steuerung im Feld ist jetzt auch der Angriff über Hintergrundsysteme möglich.

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Umsetzung Minamata-Konvention: Bundesrat passt Chemikalien- und Abfallrecht an

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 25. Oktober 2017 vier revidierte Verordnungen aus dem Umweltbereich genehmigt. Drei betreffen die nationale Umsetzung der Minamata-Konvention, welche die weltweite Verringerung der Verwendung von Quecksilber zum Ziel hat.

Zur Umsetzung der Minamata-Konvention (Quecksilber-Konvention) in der Schweiz müssen die Vorschriften über Quecksilber in drei Verordnungen des Bundes geändert werden. Der Bundesrat hat deshalb an der Sitzung vom 25. Oktober 2017 die Anpassungen der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV), der Abfallverordnung (VVEA) und der Verordnung über den Verkehr mit Abfällen (VeVA) verabschiedet. Zudem hat das UVEK als zuständiges Departement die revidierte Verordnung über Listen zum Verkehr mit Abfällen (LVA) genehmigt.
Die Neuerungen des Chemikalien- und Abfallrechts zielen darauf ab, dass in der Schweiz gewonnenes Recycling-Quecksilber dem globalen Markt entzogen und in geeigneter Form umweltgerecht abgelagert wird.

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Umwelt: Vernehmlassung zur Änderung von drei Verordnungen eröffnet

Das UVEK hat am 17. Oktober 2017 die Vernehmlassung über die Änderung von drei umweltrelevanten Verordnungen eröffnet. Die vorgeschlagenen Änderungen betreffen insbesondere die CO2-Verordnung, in der verbindliche Vorgaben für Kompensationsprojekte verankert werden sollen. Die Vernehmlassung dauert bis am 5. Februar 2018.

CO2-Verordnung: verbindliche Vorgaben für Kompensationsprojekte

Mit der Revision der CO2-Verordnung werden bestimmte Vorgaben für inländische Kompensationsprojekte verbindlich. Für Projekte zu Wärmeverbünden und Deponiegas gibt es neue Standardmethoden, mit welchen die Emissionsverminderungen berechnet werden können. Diese künftig verbindlichen Methoden wurden auf Empfehlung der Eidgenössischen Finanzkontrolle erarbeitet, um die Gleichbehandlung der Gesuchsteller durch die Prüfstellen und das Bundesamt für Umwelt (BAFU) sicherzustellen und die Entwicklungskosten für Kompensationsprojekte zu reduzieren.

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Kompensationsmodell in der Raumplanung?

Das neue Raumplanungsrecht des Bundes sieht ein Kompensationsmodell vor. Das heisst: Soll ein Stall (nicht Wohnraum) als Wohnraum genutzt werden können, so muss um den Faktor 10 irgendwo anders abgebaut, sprich kompensiert werden.  Für 60 Quadratmeter neuen Wohnraum, der im Tourismus mit Ferien in der Natur als neues Angebot genutzt werden könnte, müssten also 600 Quadratmeter Stallbauten ( ungefähr 6 Ställe ) abgebrochen werden.
Der Verein für Raumentwicklung Kultur und Landschaft warnt in Ihrer Vernehmlassungsantwort vor diesem Ansinnen im neuen Raumplanungsrecht, denn diese Gesetzesregelung wird die Landschaft mit unseren kulturellen Zeitzeugen der 3 Stufenlandwirtschaft massiv verändern. Unser kulturelles Erbe wird verloren gehen. Ebenfalls können sich nur Reiche den Kauf von 600 Quadratmeter Stallflächen leisten.

Hätte man dieses Kompensationsmodell bei unseren Burgen und Schlössern der Schweiz angewendet, so wären auch diese Zeitzeugen aus früherer Zeit, unsere Vergangenheit, und unser kulturelles Erbe, verschwunden und verloren gegangen.

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Sicher dicht dank integriertem Druckprüfanschluss – das ELGEF Plus Anschlusssattelsystem Topload

Das bewährte ELGEF Plus Anschlusssattelsystem Topload für grosse Dimensionen bis 2000mm von GF Piping Systems bietet jetzt eine noch sicherere Installation. Der integrierte Druckprüfanschluss für die Abgangsdimensionen d160 und 225 mm ermöglicht eine Dichtheitsprüfung des Anschlusssattels noch vor dem Anbohren und dadurch eine sichere Inbetriebnahme.

GF Piping Systems ergänzt das modulare ELGEF Plus System für PE-Grossrohrinstallationen um Anschlusssättel mit integriertem Druckprüfstutzen in den Abgangsdimensionen d160 und 225 mm. Das System ermöglicht noch vor dem Anbohren eine Dichtheitsprüfung bis 18 bar.

Für die Hauptrohrdimensionen d315 bis 2000 mm lässt sich die Prüfung nun einfach und effizient durch Gewindestopfen mit genormtem Prüfanschluss durchführen. Dies reduziert nicht nur den Prüfaufwand sondern spart auch aufwendige mechanische Verbindungen.

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