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Neue Vergärungsanlage der KEWU AG offiziell eingeweiht

Strom aus Bioabfall

Die KEWU AG weihte am 09.06 ihre neue Vergärungsanlage offiziell ein. Sie feierte den Anlass am Samstag, 10. Juni 2017 mit einem Tag der offenen Tür für die ganze Bevölkerung. Die Vergärungsanlage, die Anfang Jahr den Betrieb aufgenommen hat, produziert aus Garten-, Rüst- und Speiseabfällen aus den 13 KEWU-Gemeinden ökologischen Strom. Neben der Vergärungsanlage betreibt die KEWU AG ein Kompostierwerk und eine Deponie.

Die KEWU AG – ein Unternehmen von 13 Gemeinden in der Agglomeration Bern – hat zu Jahresbeginn eine Vergärungsanlage in Betrieb genommen. Die neue Anlage produziert aus Bioabfall ökologischen Strom und nutzbare Wärme. Für die Stromproduktion werden seit dem 1. Januar 2017 nebst Garten- und Rüstabfällen auch energiereiche Speisereste aus den Haushalten der 13 KEWU-Gemeinden mit dem Grüngut mitgesammelt und in der Vergärungsanlage verwertet. Nach der Vergärung und Stromproduktion wird die verbliebene Biomasse (das Gärgut) in der bestehenden Kompostieranlage nachkompostiert und schliesst als wertvoller Dünger und Bodenverbesserer den Stoffkreislauf.

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Leitfaden zur Energiewende für Kommunen und Stadtwerke

Strategische Planungshilfe

Der Strategieleitfaden «Akzente setzen durch Energieausgleich: Flexibilisierung der Energieversorgung» informiert kommunale Fachplaner und Fachplanerinnen sowie lokale Energieversorger über die Chancen von Energieausgleich und unterstützt sie bei der Planung von eigenen Konzepten vor Ort mit konkreten Anregungen und Hilfestellungen. Der kostenfrei erhältliche Leitfaden für Kommunen und Stadtwerke fasst zentrale Ergebnisse des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekts «Akzente – Gesellschaftliche Akzeptanz von Energieausgleichsoptionen und ihre Bedeutung bei der Transformation des Energiesystems» zusammen.

Im Stromsektor sollen laut Energiekonzept der Bundesregierung im Jahr 2050 mindestens 80 Prozent des Bruttostromverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Dies erfordert eine signifikante Änderung des Stromsystems in den Bereichen Erzeugung, Verbrauch und Übertragung bzw. Verteilung. Der hohe Anteil von Wind- und Solarenergie an der Stromversorgung wird dazu führen, dass zeitweise deutlich mehr Strom erzeugt als verbraucht wird oder an wind- und sonnenscheinarmen Tagen Versorgungslücken entstehen, die gedeckt werden müssen.

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Individuelle Lösungen in der Rührwerkstechnik 3-4/17

Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Münsingen im Schweizer Kanton Bern sorgt seit  50 Jahren für die Abwasserreinigung in ihrem Einzugsgebiet. Mit der Lage inmitten eines land- und forstwirtschaftlich genutzten Gebiets hat sie es sich ausserdem zur Aufgabe gemacht, auf ihrem Gelände selten gewordenen Pflanzen und Tieren aus der Region eine naturnahe, geschützte Heimat zu bieten. Stamo Rührwerktechnik, die von der Wilo Schweiz AG vertrieben werden, unterstützt bei diesem Reinigungsprozess.

Auf dem Weg zur ARA Münsingen fällt vor allem die grüne Lage ins Auge. Seit dem Jahr 2007 trägt die Anlage offizielle das Qualitätslabel «Naturpark» und bietet neben der Abwasserreinigung auch unterschiedlichen Lebenswesen wie Amphibien, Wildbienen und Hühnern ein Zuhause. In Betrieb genommen wurde die Anlage am 21. Dezember 1967, in den achtziger Jahren erfolgte eine Erweiterung des Objekts und in den Neunzigern eine Teilsanierung. Über einen Zeitraum von fünf Jahren, 2002 bis 2007 wurde die ARA schliesslich umfassend saniert. Hier werden täglich etwa 7500 m3 Abwasser aus den Gemeinden Münsingen, Noflen, Gerzensee, Wichtrach, Häutligen, Tägertschi, Kirchdorf und Rubigen gereinigt. «Die Menge entspricht etwa einem Volumen von 7,5 Millionen Milchbeuteln pro Tag», erklärt Roland Sterchi, Leiter der Anlage. «Für uns sind somit zuverlässige Produkte wichtig, unsere Rührwerke sind 24 Stunden und 365 Tage, also ganzjährlich, im Dauerbetrieb.»

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Fraunhofer UMSICHT präsentiert System zur vertikalen Begrünung 3-4/17

Auf der Messe BAU 2017 hat Fraunhofer UMSICHT ein System zur bodenungebundenen vertikalen Begrünung vorgestellt. Nach dem erfolgreichen Messeauftritt steht für 2017 nun im Fokus, das System für den Anwendungsbereich »Wandverkleidungen und Trennwände« zu vermarkten und mittelfristig Projektentwicklungen mit Kommunen oder der Immobilienwirtschaft zu starten.

Um den wichtigen Beitrag von Pflanzen zu Luftqualität, Mikroklima und Schallschutz im urbanen Raum zu fördern, arbeitet das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen an Systemen zur vertikalen Begrünung.
Auf der BAU 2017, der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, hat Fraunhofer UMSICHT vom 16. bis zum 21. Januar in München ein System für die bodenungebundene vertikale Begrünung präsentiert. Das Modulsystem funktioniert auf der Basis von mineralischen Bauelementen aus Kalksandstein, die zu grossflächigen Elementen verbaut und mit verschiedenen Pflanzenarten begrünt werden können.

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Forschung rund um den Strassenbau

7. Internationale EATA-Konferenz in der Schweiz

Die Empa war dieses Jahr Gastgeberin der alle zwei Jahre stattfindenden Konferenz der «European Asphalt Technology Association» (EATA). Vom 12. bis 14. Juni traffen sich rund 200 Teilnehmende erstmals in der Schweiz. Dabei dreht sich alles um Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Asphalttechnologie und deren Nachhaltigkeit.

Remigius Nideröst

Die «European Asphalt Technology Association» (EATA) ist eine seit 2004 bestehende informelle Organisation europäischer Ingenieure und Wissenschaftler, die an der Erforschung und Entwicklung von Technologien rund um das Thema Asphalt interessiert sind. Alle zwei Jahre gibt ihnen die Konferenz Gelegenheit, sich über neuste Technologien und Trends in der Asphaltforschung auszutauschen. An der Tagung vom 12. bis 14. Juni trafen sich rund 200 internationale Expertinnen und Experten, um sich über vielfältige Aspekte auf ihrem Fachgebiet zu orientieren. Konkret sind das etwa: die Dauerhaftigkeit von Belägen und bitumenhaltigen Bindemitteln, Umweltaspekte, Asphaltrecycling, strukturelle Charakterisierung und Dimensionierung, innovative Beläge, Schädigung, Alterung und Leistungsfähigkeit von Belägen sowie Strassenerhaltung.

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