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Neue Energieettikette schafft Transparenz bei Wohnraumfeuerungen

Was Konsumentinnen und Konsumenten beim Kauf von Kühlschränken, Kaffeemaschinen oder Glühbirnen schon lange als Orientierungshilfe dient, wird ab dem 01. Januar 2018 auch für Wohnraumfeuerungen europaweit zum Gesetz. Die Hersteller müssen ab diesem Stichtag sämtliche Einzelraumheizgeräte mit der allseits bekannten Energieetikette kennzeichnen.

Wer sich für die Verwirklichung des persönlichen Cheminéetraums in den eigenen vier Wänden entscheidet, sollte auf die Energieetikette achten. Will man doch die gesunde Wärme aus dem Holz in der Stube geniessen und nicht über den Schornstein verlieren. Auf der Energieetikette, die deutlich sichtbar auf der Vorderseite der Geräte gekennzeichnet sein muss, sieht man auf einen Blick, wie hoch der Wirkungsgrad des entsprechenden Cheminéetyps ist. Unter Wirkungsgrad versteht man die Energie, die ein Gerät in den Raum abgibt. Im Verhältnis zur Energie, die gesamthaft im Brennstoff enthalten ist. Geben wir beispielsweise 4 Kilogramm trockenes Holz ins Cheminée. Das Holz hat 16kWh Energie-Inhalt. Das Feuer brennt ab und das Rüegg-Cheminée gibt 13kWh gewünschte oder nutzbare Energie in den Raum ab. Somit beträgt der Wirkungsgrad 13kWh : 16kWh = 0,813 oder 81,3%. Die Rüegg Cheminées der neusten Generation Flex-Line erreichen stolze 84% Wirkungsgrad, was kaum mehr zu übertreffen ist.

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Neue Druckmessgeräte: Verlässlich, universell einsetzbar und einfach in der Handhabung

Standardanwendungen der Prozessindustrie erfordern Messtechnik, die ihre Aufgaben erfüllt: zuverlässig messen, einfach zu installieren und letztlich auch  noch passend für das Budget. Endress+Hauser präsentiert jetzt eine neue Serie kompakter Drucktransmitter für Gas- und Flüssigkeitsanwendungen.

Insbesondere kompakte Komplettlösungen (Skid Building) benötigen kleine Messgeräte, die leicht zu installieren und flexibel in ihrem Einsatz sind. Robustes Design und hohe Produktqualität sichern dem Anwender verlässliche Prozessabläufe. Ebenfalls wichtig: unkomplizierte Bestellvorgänge und schnelle Lieferung. Für die Entwicklung der neuen Generation des Cerabars für Relativ- und Absolutdruck-Messung sowie der neuen Ceraphant Druckschalter haben die Experten von Endress+Hauser auf genau diese Anforderungen ihren Entwicklungsfokus gelegt. Die anwendungsorientierten Drucktransmitter überzeugen durch ihre Genauigkeit und ein breites Angebot an vollverschweissten Prozessanschlüssen und Zertifizierungen. Dieses Paket ermöglicht den flexiblen und sicheren Einsatz in verschiedensten Applikationen. Dabei wurden die Geräte mit den Endress+Hauser typischen hohen Qualitätsstandards und mit Blick auf höchste Zuverlässigkeit entwickelt.

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Nationaler Aktionsplan Pflanzenschutzmittel: Ungenügende Antwort auf die Probleme des hohen Pestizideinsatzes

Der Unmut über die ungelösten Folgeprobleme des hohen Pestizideinsatzes in der Schweiz hat in der Bevölkerung stark zugenommen. Der heute vom Bundesrat verabschiedete Nationale Aktionsplan Pflanzenschutzmittel (NAP) ist trotz Verbesserungen gegenüber dem Vernehmlassungsentwurf eine ungenügende Antwort. Der Fokus liegt vor allem auf technischen Massnahmen, wo die Schweiz relativ wenig Nachholbedarf hat. Zahlreiche wirksamere Massnahmenvorschläge einer breiten Allianz, die sich für einen engagierten Aktionsplan und eine Vorreiterrolle der Schweizer Landwirtschaft einsetzt, sucht man im NAP vergebens. Der Aktionsplan bleibt selbst hinter dem vom Bund einst gesetzten Pestizidreduktionsziel auf 1500 Tonnen pro Jahr zurück. Unverständlich bleibt insbesondere das Fehlen eines Konzeptes, wie die zusätzlichen Massnahmen zu finanzieren sind. Damit droht dem Aktionsplan das Schicksal eines Papiertigers.

Mit dem bereits im Mai 2016 veröffentlichten Pestizid-Reduktionsplan Schweiz (PRP) setzte sich eine breite Allianz aus Landwirtschafts-, Gewässerschutz-, Umwelt-, Gesundheits- und Konsumentenkreisen für einen griffigen Nationalen Aktionsplan Pflanzenschutzmittel des Bundes (NAP) und für ein Umdenken in der bisherigen Praxis im Umgang mit Pestiziden ein. Der PRP zeigte auf, dass in der Schweiz unnötig viele Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden und der Gesetzesvollzug gravierende Lücken aufweist, die zu einem weit verbreiteten unsachgemässen Einsatz führen. Doch selbst der gesetzeskonforme Spritzmitteleinsatz führt zu vielfältigen Umweltproblemen, vor allem bei der Biodiversität, im Boden in den Gewässern, wo die Grenzwerte regelmässig überschritten werden.

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Moderne Brennwertkessel für mehr Effizienz und Sauberkeit

Die Zukunft der Brennwerttechnik

Heutige Brennwertkessel haben längst nichts mehr mit den alten, grossen Heizkesseln von früher gemeinsam. Innovative Entwicklungen sorgten die letzten Jahre für enorme Einsparungen beim Öl- beziehungsweise Gas-Verbrauch sowie bei den Emissionen. Und die Forschung ist noch lange nicht am Ende angekommen.

Von Konrad Imbach, Geschäftsleiter GebäudeKlima Schweiz (siehe Box)

Über Jahrzehnte waren Öl und Gas in der Schweiz die Nummer eins, wenn es um das Heizen ging. Und sie sind es noch heute. Fast vierzig Prozent aller Schweizer Wohnhausbesitzer setzen auf eine Ölheizung. Und mit über zwanzig Prozent, so die letzte Erhebung des Bundesamtes für Statistik, liegt Gas auf Platz zwei. Gleichzeitig weht den fossilen Brennstoffen aber ein rauer Wind entgegen. Der Bund strebt ein rasches Umschwenken auf erneuerbare Energien an. «Mit diesem einseitigen Vorgehen tut man den beiden Energieträgern Öl und Gas jedoch unrecht», findet Günther Köb, Leiter des Produktmanagements im fossilen Bereich beim Heizspezialisten Hoval. Denn: «Öl- wie auch Gasheizungen haben die letzten Jahrzehnte einen riesigen Sprung nach vorne gemacht, bezüglich Effizienz wie auch Sauberkeit.»

 

Tatsächlich zeigt ein Blick auf die neusten Brennwertkessel-Modelle: Mit den alten, grossen Heizkesseln von früher haben diese nichts mehr gemeinsam. Sie sind wesentlich kleiner und stecken voll mit modernster Technik. Angefangen beim Brenner selbst. Mit so genannten Blaubrennern bei Ölheizungen geschieht die Verbrennung kompakter und wesentlich sauberer. Das Gleiche bei Gasbrennern, bei denen teilweise sogar flammenlos über Oberflächenverbrennung gearbeitet wird. Gleichzeitig ist es bei heutigen, kondensierenden Öl- wie Gasheizkesseln Standard, dass die Wärme der Abgase gleich nochmals genutzt wird, was die Gesamteffizienz wesentlich erhöht. Hinzu kommt – nebst einer besseren Dämmung des Brennwertkessels – auch eine ausgeklügelte Steuerungstechnik. So konnten alte Brenner im Taktbetrieb ihre Leistung früher oft nur durch Ein- und Ausschalten anpassen. Jedes Ein- und Ausschalten hatte aber Energieverluste und vor allem hohe Emissionen zur Folge. Heutige modulierende Brenner hingegen können sich innerhalb eines definierten Bereichs automatisch dem Wärmebedarf eines Gebäudes anpassen, ohne sich ein- und ausschalten zu müssen.

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Mobility: eine visionäre Idee feiert Geburtstag

Als die Mobility Genossenschaft vor zwei Jahrzehnten aus der Taufe gehoben wurde, steckte Carsharing noch in den Kinderschuhen. Heute ist das ganz anders: Als Vorreiterin der Sharing Economy bedient Mobility über 131’000 Kunden – und möchte sich zum grössten nationalen Anbieter für individuelle Verkehrsdienstleistungen entwickeln.

23 von 24 Stunden, so belegen Statistiken des Bundes, steht ein Privatauto in der Schweiz still. Darin haben die ATG Stans und Sharecom Zürich bereits in den 1980er-Jahren enormes Potenzial erkannt und die ersten Carsharing-Angebote lanciert. Um schlagkräftiger zu werden, schlossen sie sich 1997 zur Mobility Genossenschaft zusammen. Ein weiser Entscheid: Was mit einem roten Auto, acht Nutzern, Schlüsselkästen und handgeschriebenen Reservationslisten begann, ist heute ein ausgeklügeltes technologisches Selbstbedienungssystem mit 2’950 Fahrzeugen und über 131’000 Kunden in der ganzen Schweiz. Gebucht wird per App, Chipkarten öffnen die Autos und Bordcomputer übertragen die gefahrenen Kilometer und Stunden an die Mobility-Systeme. «Mobility hat von Beginn weg auf Technologisierung und Digitalisierung gesetzt», weiss Geschäftsführer Patrick Marti. «Dies waren die grossen Hebel, um Autoteilen massentauglich und erfolgreich zu machen.»

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