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Mikroverunreinigungen verursachen ökologischen Stress

Über das gereinigte Abwasser gelangen Mikroverunreinigungen aus den Kläranlagen in Bäche und Flüsse. Sie scheinen nicht nur einzelne Arten zu beeinträchtigen, sondern die Funktion der Wasserökosysteme, etwa den Laubabbau, zu verändern. Das zeigt ein Forschungsprojekt, das die Eawag im Rahmen des Ausbaus ausgewählter Schweizer ARA zur Reduktion der Belastung lanciert hat. Die technische Aufrüstung der ersten Kläranlagen zeigt bereits Wirkung.

Sei es in Medikamenten, Kosmetika, Reinigungsmitteln oder Industriechemikalien – in unzähligen Produkten kommen hierzulande täglich über 30’000 chemische Wirkstoffe zum Einsatz. Viele gelangen via Kläranlagen in die Gewässer und können die Lebewesen und das Trinkwasser beeinträchtigen. Um solche Mikroverunreinigungen aus dem Abwasser zu entfernen, rüstet die Schweiz in den kommenden Jahren gezielt rund hundert Kläranlagen mit einer zusätzlichen Reinigungsstufe aus.
Forschende der Eawag und des Oekotoxzentrums Eawag-EPFL begleiten den Ausbau wissenschaftlich. «Wir haben die einmalige Gelegenheit, quasi in Echtzeit zu erforschen, wie sich die Reduktion der Mikroverunreinigungen auf die aquatischen Ökosysteme auswirkt», erklärt Projektleiter Christian Stamm. In einer ersten Phase haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun den chemischen und biologischen Ist-Zustand vor der Aufrüstung der Kläranlagen erfasst. «Wir wollten zudem herausfinden, wie sich die Mikroverunreinigungen aus gereinigtem Abwasser auf die Zusammensetzung der Lebensgemeinschaften und die Funktion von Flussökosystemen auswirkt», erklärt Stamm. «Hier bestehen noch erhebliche Wissenslücken.»

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METTLER TOLEDO bringt ein intelligentes tragbares pH-Messgerät heraus

Ausgelegt für den Betrieb in der Produktion, im Labor oder im Freien bietet das tragbare pH-Messgerät Pro2Go™ schnelle Messungen bei einhändiger Bedienung und mit einer besonders langen Lebensdauer. Um die Funktionszuverlässigkeit zu verbessern, informiert das Gerät den Nutzer ausserdem darüber, wann eine Kalibrierung oder ein Austausch des angeschlossenen Sensors erforderlich sind.

METTLER TOLEDO Prozessanalytik kündigt die Markteinführung seines tragbaren pH-Messgeräts Pro2Go an.
Tragbare pH-Messgeräte sind eine hervorragende Alternative zu Messungen im Labor und dann, wenn ein Inline-Sensor nicht erforderlich ist.
Der Pro2Go von METTLER TOLEDO verbindet ein ergonomisches Design mit innovativen Messfunktionen in einem leichten Instrument. Das robuste, wasserfeste Messgerät ist sowohl mit analogen als auch mit digitalen pH-/Redox-Sensoren, die über die Intelligent Sensor Management (ISM™)-Technologie von METTLER TOLEDO verfügen, kompatibel. Zu den ISM-Funktionalitäten zählt unter anderem die Plug and Measure-Technologie für ein fehlerfreies Setup. Die vorausschauende Sensordiagnostik gibt ausserdem an, wenn der angeschlossene Sensor kalibriert oder ausgetaucht werden muss.

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Maximale Produkt- und Arbeitssicherheit

bigHead-Befestiger sichern die Wartungsluke von Offshore-Windenergieanlagen und erlauben Ein-Mann-Servicebetrieb

Bei vielen neuen Offshore-Windenergieanlagen bestehen die Wartungsluken aus Verbundwerkstoffen, die mit Befestigern von bigHead gesichert werden. Bislang kamen hier Stahlkonstruktionen mit traditionellen Halteschrauben zur Verwendung. Daraus ergab sich der Nachteil, dass zum Öffnen und Schliessen der Luke stets zwei Personen erforderlich waren – eine von innen und eine von aussen. Dies war nicht nur mit einem höheren Sicherheitsrisiko verbunden, sondern auch mit entsprechenden Mehrkosten. Die neue Lösung kann hingegen von einem einzigen Servicetechniker bedient werden – und das risikolos sowie einfacher aus dem inneren Wartungsraum. Ermöglicht wird dies durch bigHead-Befestiger aus rostfreiem, salzwasserbeständigem 316-er Edelstahl, die auf der Aussenhaut der Gondel angebracht sind und deren Gewinde nach innen ragt. Zum Schutz vor Blitzschlag sind sie mit einer farblich abgestimmten Schutzschicht versehen.
Die Lösung wurde gemeinsam mit dem Gondellieferant und bigHead erarbeitet. Dem Serieneinsatz ging eine intensive Testphase mit mehreren Modellen voraus. Bis zur finalen Version wurden diese unter den auf Offshore-Windkraftanlagen herrschenden extremen Einsatzbedingungen getestet und immer weiter verbessert. Die aktuelle Variante bewährt sich bereits seit drei Jahren erfolgreich im Einsatz. Produziert werden die speziell für die Offshore-Windenergieanlagen bestimmten bigHead-Befestiger in Verwood (Grossbritannien). Jede Charge wird stichprobenartig getestet und sämtliche Prüfergebnisse werden gemäss dem vom Hersteller angewandten Qualitätsmanagementsystem nach Norm ISO9001:2008 für eine lückenlose Rückverfolgbarkeit dokumentiert.

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Luftverschmutzung und Lärm als Herzinfarkt-Risiko

Luftverschmutzung und Verkehrslärm erhöhen beide das Risiko für Herzinfarkte. In Studien zur Luftverschmutzung, bei denen Verkehrslärm nicht berücksichtigt wird, werden die Auswirkungen der Luftverschmutzung auf Herzinfarkte tendenziell überschätzt. Dies sind die Ergebnisse einer Studie des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts.

Bei hoher Luftverschmutzung ist in der Regel auch der Verkehrslärmpegel erhöht. Wie frühere Untersuchungen gezeigt haben, wirkt sich nicht nur die Luftverschmutzung negativ auf die Gesundheit aus, sondern auch Flug-, Schienen- und Strassenverkehrslärm erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. In Studien, in denen die Auswirkungen der Luftverschmutzung untersucht werden, ohne die Auswirkungen von Lärm auf die Gesundheit ausreichend zu berücksichtigen, könnten die langfristigen Auswirkungen der Luftverschmutzung überschätzt werden. Dies sind die Ergebnisse einer umfassenden Studie des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts (Swiss TPH).

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Leitfaden zur Energiewende für Kommunen und Stadtwerke

Strategische Planungshilfe

Der Strategieleitfaden «Akzente setzen durch Energieausgleich: Flexibilisierung der Energieversorgung» informiert kommunale Fachplaner und Fachplanerinnen sowie lokale Energieversorger über die Chancen von Energieausgleich und unterstützt sie bei der Planung von eigenen Konzepten vor Ort mit konkreten Anregungen und Hilfestellungen. Der kostenfrei erhältliche Leitfaden für Kommunen und Stadtwerke fasst zentrale Ergebnisse des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekts «Akzente – Gesellschaftliche Akzeptanz von Energieausgleichsoptionen und ihre Bedeutung bei der Transformation des Energiesystems» zusammen.

Im Stromsektor sollen laut Energiekonzept der Bundesregierung im Jahr 2050 mindestens 80 Prozent des Bruttostromverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Dies erfordert eine signifikante Änderung des Stromsystems in den Bereichen Erzeugung, Verbrauch und Übertragung bzw. Verteilung. Der hohe Anteil von Wind- und Solarenergie an der Stromversorgung wird dazu führen, dass zeitweise deutlich mehr Strom erzeugt als verbraucht wird oder an wind- und sonnenscheinarmen Tagen Versorgungslücken entstehen, die gedeckt werden müssen.

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