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Händewaschen trotz Wassermangel

Wasser, mit dem wir die Hände gewaschen haben, ist kaum verschmutzt. Trotzdem spülen wir es auf Nimmerwiedersehen den Abfluss hinunter. Eine neuartige Technologie ermöglicht nun, dieses Wasser wiederzuverwenden. Das spart Wasser, beugt aber vor allem auch Infektionskrankheiten in strukturschwachen Ländern vor.

Jedes Jahr sterben laut WHO rund vier Millionen Menschen an Durchfallerkrankungen oder Atemwegsinfektionen. Vor allem in schwach entwickelten Ländern liegt der Grund zumeist in der fehlenden Hygiene – regelmässiges Händewaschen würde das Problem merklich entschärfen. Doch wie soll das funktionieren, wenn weder Zugang zu sauberem Wasser noch Leitungssysteme existieren? An einer Lösung forscht der Eawag-Abteilungsleiter und ETH-Professor Eberhard Morgenroth mit seinem Team aus Umweltingenieurinnen und Umweltingenieuren im Rahmen des Blue Diversion Autarky Projekts. Nun entwickelten sie eine Technologie, die erlauben soll, Grauwasser – also leicht verschmutztes Abwasser, das beim Duschen, Baden und Händewaschen anfällt – immer und immer wieder zu benutzen. Und zwar ohne dass dieses durch eine zentrale Kläranlage fliessen muss.

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Grüne Pumpen für Trinkwasserversorgung in Basel

IWB setzt auch im Pumpwerk Lange Erlen auf Kompetenz der Wilo Schweiz AG:

Die Industriellen Werke Basel (IWB) sorgen seit etwa 150 Jahren für die Wasserversorgung in Basel. Das Pumpwerk Lange Erlen und die Zentrale West in der Muttenzer Hard liefern jeweils etwa die Hälfte des Trinkwassers im Kanton Basel-Stadt und in der Gemeinde Binningen. Um ein neues Energiekonzept für den grössten und am tiefsten liegenden Teil des Versorgungsnetzes zu realisieren, wurden die bestehenden Bohrlochpumpen in der Zentrale West durch fünf neue, energieoptimierte Kreiselpumpen ersetzt. Vertraut wurde dabei auf die Kompetenz der Wilo-Schweiz AG. Bei der jüngsten Submission für die Pumpen in der neuen Pumpstation Lange Erlen fiel die Wahl wiederum auf grüne Pumpen aus dem Hause Wilo.

Das Basler Trinkwasser erfüllt stets alle Qualitätsanforderungen. Das liegt vor allem an der einzigartigen Aufbereitung des Wassers: «Die Trinkwasserversorgung basiert auf einer Grundwasseranreicherung, da das vorhandene Grundwasser für die Versorgung der Stadt nicht ausreichen würde», erklärt Stefan Crollet Planungsingenieur bei IWB. «Um das Grundwasser anzureichern wird Rheinwasser durch eine Rohwasserpumpstation entnommen und anschliessend in mehreren Schritten gefiltert.» Das sogenannte Rohwasser wird zunächst in einer Schnellfilteranlage in den Langen Erlen auf zwanzig Filterbecken verteilt. Darin wird das Wasser von Feststoffen wie Sand, Ton oder organischem Material befreit. «Pro Tag werden auf diese Weise bis zu 100 Millionen Liter Rheinwasser aufbereitet», erläutert Andreas Rickenbacher Leiter Betrieb und Instandhaltung Wasser. Eine Besonderheit bei IWB sind die «Wässerstellen» - das vorab gereinigte Wasser wird durch Leitungen auf bewaldete Wässerstellen gepumpt. Dort versickert es im Boden und vermengt  sich mit dem natürlich vorhandenen Grundwasser. Während der Versickerung findet gleichzeitig ein natürlicher Reinigungsprozess statt. Der Vorteil: Diese Reinigungsstufe verbraucht weder Energie, noch benötigt sie chemische Zusätze.
Das Energiekonzept beruht auf einer Gesamtbeurteilung des Optimierungspotentials der Trinkwasserversorgung, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Auslegung und Betriebsweise der Pumpen.
Stefan Crollet war in diesem Zuge als Projektleiter mit der Umsetzung des Projektes betraut und übergab die Pumpstation Zentrale West anschliessend an Andreas Rickenbacher und sein Team.

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Grundfos Smart Digital XL – Dosieren mit Köpfchen 3-4/17

Das Dosieren ist in vielen Anwendungen eine Kernaufgabe – beispielsweise in der Wasseraufbereitung und Abwasserreinigung, generell in der Prozessindustrie (Chemie, Pharma, Food). Müssen der Produktion / dem Prozess Zusatz- und Hilfsstoffe oder hochwirksame Chemikalien wirtschaftlich und umweltschonend zugegeben werden, ist präzise Dosierung eine Voraussetzung.

Grundfos bietet dazu Dosierpumpen mit einem besonderen Antriebskonzept an: Der Schrittmotor-Technologie (Digital Dosing). Als Variante stehen Dosierpumpen mit drehzahlvariablen Schritt- oder Servomotor zur Verfügung (Smart Digital).

Was ist daran neuartig? Während herkömmliche Membran-Dosierpumpen mit einer Hublängenverstellung und/oder Hubfrequenz dosieren, arbeiten Digital Dosing-Dosierpumpen stets mit voller Hublänge. Eine Veränderung der Dosiermenge erfolgt allein über die Druckhubgeschwindigkeit bei stetiger Verwendung der vollen Hublänge, welches sich wiederum positiv auf Präzision und optimales Gashandling auswirkt.

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Grundfos Multibox

Soforthilfe-Paket für überschwemmte Keller

Der Klimawandel sorgt leider in immer kürzeren Abständen in unseren Breitengraden für Starkregen, Hochwasser und Überschwemmungen. Zudem bringen regelmässig saisonale Ereignisse bedrohliche Wassermassen mit sich, so lässt die Schneeschmelze zum Beispiel alljährlich Flüsse über die Ufer treten. Vorsorgemassnahmen wie Rückstau­sicherungen, aber auch praktische Lösungen für den Schadensfall werden deshalb immer wichtiger.
Grundfos bietet dafür mit der Multibox ein Komplettpaket für das einfache, wischtrockene Leerpumpen von überschwemmten Gebäuden oder vollgelaufenen Kellern an. Das Paket besteht aus der Kellerentwässerungspumpe Unilift CC7, 15 Meter Feuerwehrschlauch Grösse C und allem erforderlichen Zubehör in einer Universal-Filter- und Tragebox.

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GM32 LowNO2

Kontinuierliche Marktveränderungen wie fallende Emissionsgrenzwerte, Ultra-Low-NOx Anforderungen und Verbesserungen der Verbrennungstechnologien stellen das GM32 regelmässig vor neue Herausforderungen. Mit der Entwicklung der LowNO2-Option für unser GM32 haben wir uns erneut einer dieser Herausforderungen gestellt! Die LowNO2-Option ermöglicht ab sofort NO2-Konzentrationen dreimal besser als bisher zu messen. Konkret heisst das, dass sich der minimal mögliche Messbereich von 50 ppm auf 15 ppm reduziert.

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