Umwelttechnik durchsuchen

Mediadaten

Download Mediadaten 2019

Ein Auspuff frei von Russ

Damit auf Schweizer Strassen weniger fossile Treibstoffe verbraucht werden, gibt es verschiedene Wege. Technische Verbesserungen zur Senkung des Treibstoffverbrauchs gehören ebenso dazu wie die Förderung der Elektromobilität. Ein anderer Weg ist der Ersatz von Benzin und Diesel durch biogene Treibstoffe wie Biodiesel, Bioethanol oder Pflanzenöl. Damit sich Biotreibstoffe durchsetzen, müssen sie über die gewünschten Leistungsparameter und einen tiefen Schadstoffausstoss verfügen. In diesem Bereich haben Forscher der Abgasprüfstelle der Berner Fachhochschule in Nidau (BE) unter der Leitung von Prof. Jan Czerwinski in den letzten Jahren wichtige Erkenntnisse gewonnen.

Weiterlesen ...

Eigenversorgung mit Photovoltaik-Wärmepumpensystemen

Photovoltaik(PV)-Wärmepumpensysteme werden bei Hausbesitzern immer beliebter. Hersteller solcher Systeme werben dabei mit intelligenten Wärmepumpen, welche eine hohe Eigenverbrauchsquote des erzeugten PV-Stroms ermöglichen sollen. Bisher gab es praktisch keine Möglichkeit um diese Herstellerangaben zu überprüfen. Ein neues Testverfahren des SPF Institut für Solartechnik bietet jetzt Vergleichbarkeit – und hat bereits unerwartete Ergebnisse geliefert.

Evelyn Bamberger, Robert Haberl, Mattia Battaglia, Michel Haller

Immer mehr Hausbesitzer setzen auf PV-Wärmepumpensysteme

Mit der Stromproduktion der PV-Anlage soll der Energiebedarf des Hauses weitgehend selbst gedeckt werden. Das schliesst sowohl den Strombedarf für Licht, Kühlschrank oder Herd ein, als auch den Wärmebedarf für Warmwasser und Heizung. Der Wärmebedarf wird dabei über eine Wärmepumpe bereitgestellt.
Aus finanzieller Sicht ist es sinnvoll, einen möglichst hohen Anteil des produzierten Stroms auch selbst zu verbrauchen. Dies, weil man für den Bezug einer Kilowattstunde vom Elektrizitätswerk mehr bezahlt, als man für die Einspeisung einer Kilowattstunde PV-Strom erhält. Erzeugung und Energiebedarf fallen allerdings nicht immer gleichzeitig an. Für eine hohe Eigenversorgung muss der Strom daher zwischengespeichert werden.
Viele Anbieter von PV-Wärmepumpensystemen werben mit intelligenten Systemen, welche einen hohen Eigenversorgungsgrad ermöglichen. Aber wie gut sind die Systeme wirklich? Wie können sie verglichen werden? Sollte verfügbarer PV-Strom besser in einem thermischen Speicher (in Form von Wärme) oder einem Batterie-Heimspeicher zwischengespeichert werden? Diese und andere Fragen werden am Institut für Solartechnik (SPF) gemeinsam mit Systemanbietern und Energieversorgungsunternehmen in einem vom Bundesamt für Energie (BFE) geförderten Projekt untersucht.

Weiterlesen ...

Eigenverbrauchsgemeinschaft in Niederlenz setzt auf intelligentes Energiesystem

Solarstrom vom Dach, Heizwärme aus der Erde, alles smart gesteuert und kostengünstig verfügbar: Das Energiekonzept der Wohnüberbauung Ecoviva in Niederlenz ist durchdacht. Die beiden Mehrfamilienhäuser gehören zu den ersten Eigenver-brauchsgemeinschaften im Kanton Aargau. Energie 360° hat die intelligente Energielösung entwickelt und gemeinsam mit der Reichmuth International Gruppe realisiert.

Ein Energiekonzept setzt neue Massstäbe: Die Überbauung Ecoviva im aargauischen Niederlenz nutzt zu 100% erneuerbare Energien und ist zu einem hohen Grad energieautark. Die Mieterinnen und Mieter beziehen einen grossen Teil ihres Stroms von den Photovoltaikanlagen auf den Hausdächern. Der Solarstrom treibt auch die zwei Erdsonden-Wärmepumpen an, mit denen die 13 Wohnungen geheizt werden, und Mieterinnen und Mieter mit einem Elektroauto können dieses mit Solarstrom laden. Optimiert wird der Energieverbrauch in der gesamten Überbauung durch eine intelligente Steuerung. Energie 360° ist für Planung, Realisierung und Betrieb dieses Energiesystems verantwortlich. Für die Finanzierung der Anlagen hat das Unternehmen gemeinsam mit Reichmuth International eine Contracting-Lösung erarbeitet.

Weiterlesen ...

E-Autos clever laden

Wegweisendes Lade- und Lastmanagement

Mehr E-Autos benötigen auch mehr Ladeplätze. In öffentlichen Parkings und solchen von Privatwohnungen, Hotels und Firmen bedeutet das, dass die verfügbare Strommenge umsichtig verteilt werden muss. Hier erfahren Sie alles über ein bestechend einfaches Lade- und Lastmanagementsystem.

Von: Marla Johannson

Problemstellung

Je mehr Elektrofahrzeuge in Verkehr gesetzt werden, desto mehr Ladeplätze werden benötigt. Zukunftsforscher gehen davon aus, dass bereits in drei Jahren Park- oder Tiefgaragenplätze ohne Ladeinfrastruktur so unmöglich sein werden wie man heute Firmen und Hotels ohne WLAN wahrnimmt. Das bedeutet aber, dass die Stromzuleitungen massiv verstärkt werden müssten, damit jeder gleichzeitig mit voller Kraft laden könnte. Praktisch ist das allerdings unmöglich, denn wenn jedes Haus mehr Anschlussleistung will, bräuchten wir viel mehr und stärkere Zuleitungen, davor mehr Trafostationen und nochmals davor mehr Kraftwerke.

Weiterlesen ...

Durchflussmesser macht Druckluftverbrauch transparent

Der Einsatz von Durchflussmessern zur Druckluftverbrauchsmessung schafft Kostentransparenz und hilft, die Energiekosten für die Drucklufterzeugung zu reduzieren. Mit dem Inline-Durchflussmesser EE741 von E+E Elektronik lässt sich die Verbrauchsmenge von Druckluft und anderen technischen Gasen exakt messen und überwachen. Durch den modularen Aufbau eignet sich das kompakte Messgerät für Rohrdurchmesser von DN15 bis DN50. Das thermische Heissfilm-Anemometer Messprinzip bietet eine hohe Genauigkeit und Zuverlässigkeit.

Für Rohrdurchmesser von DN15 bis DN50

Der EE741 ist modular aufgebaut. Er besteht aus dem Messumformer mit Strömungssensor und einem passenden Edelstahl- oder Aluminium-Messblock. Verschiedene Messblöcke für DN15, DN20, DN25 und jetzt neu für DN32, DN40, DN50 erlauben den Einsatz des Durchflussmessers für kleine bis mittlere Rohrdurchmesser.

Die Montage mittels Messblock ermöglicht eine präzise und reproduzierbare Installation des Messumformers in Rohrleitungen mit einem Betriebsdruck von bis zu 16 bar. Für eine hohe Messgenauigkeit selbst im unteren Messbereich sorgt die anwendungsnahe Mehrpunkt-Justage des EE741 unter Druck bei 7 bar. Damit kann der Druckluftverbrauch besonders genau erfasst und Leckagen im Druckluftnetz frühzeitig erkannt werden. Ein integrierter Verbrauchszähler ermöglicht eine kostengünstige Verbrauchsanalyse ohne zusätzlichen Datenlogger.

Weiterlesen ...