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Sedimentmessungen zeigen Einfluss von Mikroben auf Erdatmosphäre

Lange konnten sich Klimaforschende die hohe Konzentration an Treibhausgasen in der Erdatmosphäre vor rund drei Milliarden Jahren nicht erklären. Nun hat ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung von Hendrik Vogel vom Institut für Geologie und vom Oeschger-Zentrum für Klimaforschung der Universität Bern das Rätsel gelöst. Sedimentanalysen ergaben die überraschende Erkenntnis, dass Mikroben unter den damaligen Bedingungen beim Stoffwechsel hauptsächlich das hochwirksame Treibhausgas Methan produzierten.

Freie Fahrt für die Brennstoffzelle

Erster hochpräziser Massedurchflussmesser für Wasserstofftankstellen nach internationaler Norm OIML R 139 2018 zertifiziert

Auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Mobilität gewinnt Wasserstoff als Energieträger für Brennstoffzellen zunehmend an Bedeutung. Die sichere Befüllung von PKW an speziellen Tankstellen stellte jedoch bisher eine Herausforderung dar: Da sich Wasserstoff im Vergleich zu anderen Gasen beim Expandieren erwärmt, treten beim Betanken Druck- und Temperaturschwankungen auf, die es genau zu erfassen gilt. Andernfalls könnte es beim Überschreiten von Grenzwerten zum Entzünden oder zu Explosionen an der Säule und Schädigungen am Tank kommen. Daher hat die Heinrichs Messtechnik GmbH den TMU-W 004 Massedurchflussmesser entwickelt, der eine präzise Mengenerfassung trotz Druck- und Temperaturschwankungen gewährleistet. 

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Strom aus dem Parkett

Forschende der Empa und der ETH Zürich haben Holz in einen Mikro-Generator verwandelt. Wenn es belastet wird, entsteht eine elektrische Spannung. So kann das Holz als Bio-Sensor dienen – oder Energie erzeugen. Der allerneuste Clou: Damit das Verfahren ohne aggressive Chemikalien auskommt, übernehmen in der Natur vorkommende, holz-abbauende Pilze die nötige Modifikation.

«Ohne Wasserstoff schaffen wir die Energiewende nicht»

Seit rund sechs Jahren setzt sich die H2 Energy AG für den Aufbau eines erneuerbaren Wasserstoff-Ökosystems in der Schweiz ein. Anfang Janauar wurde es dafür vom Bundesamt für Energie (BFE) mit dem «Watt d'Or» ausgezeichnet. Erst kürzlich gab das Unternehmen zudem bekannt, dass dank einer Beteiligung der international tätigen Rohstoffhändlerin Trafigura nun die Expansion ins europäische Ausland folgen wird. Im Interview schaut Verwaltungsratspräsident Rolf Huber zurück auf die letzten Jahre – und auf den Beitrag der Empa an der Erfolgsgeschichte von H2 Energy.