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Flüssigkeiten energieeffizient transportieren 3-4/17

Kombination aus PUR-Schaum und Mehrkomponenten-Rohr verbessert Wärmedämmung um 25 Prozent

Um Rohrleitungen fachgerecht isolieren zu können, waren bisher meist teure und aufwendige Lösungen erforderlich; besonders die Nachisolierung der Verbindungen auf der Baustelle gestaltete sich als schwierig. Die German Pipe Industrie- und Fernwärmetechnik GmbH, ein Tochterunternehmen des weltweit agierenden Brugg-Konzerns, hat deshalb die vorgedämmte Rohrleitung SPIRAMANT entwickelt, die aus einem dreikomponentigen Verbundmantelrohr besteht und mit Polyurethan-Schaum (PUR-Schaum) gedämmt wird. Das Material der Leitungen wird an den Einsatzzweck angepasst; eine Nachisolierung ist nur noch direkt an den Verbindungsstellen durch spezielle wasserdampf-diffusionsdichte Muffen nötig. So verringert die verbesserte Dämmung den Wärmeverlust und der Installationsaufwand sinkt deutlich. Der Brugg-Konzern stellte die Rohrleitung – neben Clip-Schalen für das CALPEX-Niedertemperatursystem sowie einer vorisolierten Kaltwasserleitung mit Festwiderstandsheizkabel für grosse Distanzen – erstmals auf der ISH 2017 in Frankfurt am Main vor.

Der Rohrexperte Brugg nutzte die diesjährige ISH, um neue Produkte aus verschiedenen Werken des Konzerns zu präsentieren. Erstmals dem Fachpublikum vorgestellt wurde dort unter anderem die vorgedämmte Rohrleitung SPIRAMANT des Tochterunternehmens German Pipe, die am Standort im thüringischen Nordhausen entwickelt wurde. Die vielseitig einsetzbaren Rohre werden zum Transport verschiedener Flüssigkeiten inner- und ausserhalb von Gebäuden verlegt und sowohl in der Lebensmittelindustrie als auch zur Öl- und Gasversorgung genutzt. Die Wärmedämmung stellte dabei ein grosses Problem dar: An Stellen, an denen sich Halterungen und Befestigungselemente befinden, erfolgte diese bisher nur sehr unzureichend. Zudem waren die Verbindungsstellen nicht genügend vor dem Eindringen von Feuchtigkeit durch Wasserdampfdiffusion geschützt. Was bei Heizrohren kaum ins Gewicht fällt, führt bei Kühlleitungen jedoch umso schneller zu Korrosion. So entstehen neben hohen Wärmeverlusten zusätzliche Schäden, die aufwendig behoben werden müssen.

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Ein Tunnel mit exzellentem Schallschutz

Schallschutzwände bei Autobahnen und Bahngeleisen gehören heute zum Alltag – ja werden sogar als Pflichtmassnahme gesetzlich vorgeschrieben. Wo Menschen wohnen und ihre Freizeit geniessen, da wollen sie möglichst nicht gestört werden von dröhnenden Fahrzeugen oder lauten Güterzügen. Weniger naheliegend scheint das Thema Schallschutz beim Tunnelbau – aber nur auf den ersten Blick. Denn im Bereich von Portalen kann der entstehende Schall rasch unangenehm laut werden, was in bewohntem Gebiet nicht geduldet wird. Abhilfe schafft eine kluge Dämmung, wie das Beispiel des Tunnel Wattwil im Toggenburg zeigt.

Nach rund 23 Jahren in Betrieb litt der rund 1’100 Meter lange Tunnel Wattwil an mehr und mehr augenfälligen Altersbeschwerden. Eine 2014 durchgeführte Zustandsuntersuchung brachte Klarheit: Insbesondere waren Schädigungen am Tragwerk ersichtlich. Damit keine grössere Schädigung entsteht, wurde eine Instandsetzung durchgeführt. Der Kanton St.Gallen, zuständig für die Umfahrungsstrasse Wattwil, beauftragte die Schällibaum AG mit der Planung. Umgesetzt wurden die Arbeiten am 1’100 Meter langen Tunnel schliesslich im Sommer 2016. Dabei musste der Beton auf der gesamten Länge neu beschichtet werden. An beiden Portalen war die Betonschicht mit Chloriden befallen; dieser Schaden entstand durch das Salzwasser, das im Winter von den Fahrzeugen spritzt. Um den Schaden zu beheben, wurde die Betonschicht abgetragen und durch neuen Spritzmörtel ersetzt.

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Digitalisierung im Baugewerbe heisst Zukunft mitgestalten

Die Digitalisierung hat Einzug in die Baubranche gehalten. Das Thema ist allgegenwärtig. Building Information Modeling (BIM) ist der dominierende Ausdruck und widerspiegelt neue Dimensionen der Baukultur in sozialer, technischer und kultureller Hinsicht. Darüber waren sich Experten anlässlich der Swissbau in Basel einig.

Charles Cahans

Die digitale Transformation ist in der Baubranche eine noch unterschätzte Chance. Das Building Information Modeling (BIM) steht für ein Konzept mit grossem Potenzial für technologische Innovationen sowie vernetztes Denken und Arbeiten. Die Digitalisierung bringt auch beim Bau neue Geschäftsmodelle, neue Vernetzungsformen, neue Arten von Disziplinen mit übergreifender Zusammenarbeit und auch neue Arbeitsprozesse ins Spiel. Daher ist der Aufruf an die gesamte Bauindustrie, mit mehr Gemeinsamkeiten und Kooperationen in die digitale Zukunft zu gehen, verständlich. Wie Experten an der diesjährigen Swissbau erklärten, sind das Kooperationsverhalten und die Vernetzung der entsprechenden Akteure noch zu wenig ausgeprägt. Bei der Nutzung der Digitalisierung hinkt die Bauwirtschaft in vielen Sektoren der ausländischen Konkurrenz hinterher. «Wir haben noch einen langen Weg vor uns», sagte der Präsident von «Bauen digital Schweiz», Markus Weber. Von einer Standardisierung in die Tiefe der Prozesse sowie einem systematischen und effizienten Umgang mit der enormen Datenmenge sei die Branche noch weit entfernt. Die Zukunft aber fordert eine durchgehende digitale Planung für den gesamten Bauprozess inklusive das Baunebengewerbe. Nur so entstehen Bauwerke der Zukunft, die als Ganzes und im gesamten Lebenszyklus optimiert sind. Die Digitalisierung werde die meisten Beteiligten produktiver und zielgerichteter machen, so die Hoffnung.

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Die Weishaupt AG auf der Swissbau 2018 in Basel

Weishaupt ist eines der international führenden Unternehmen im Bereich Heiztechnik. In der Schweiz befindet sich das Ausbildungs- und Kompetenzzentrum für Brenner, Heizsysteme, Wärmepumpen und Solarsysteme in Geroldswil an der Autobahn Zürich – Bern. Weishaupt produziert seit 25 Jahren in der Schweiz im eigenen Werk im St. Gallischen Sennwald auf 45’000 qm alle Heizsysteme, Energiespeicher und Systemkomponenten.

Im Rahmen der Messe Swissbau 2018 vom 16.-20. Januar 2018 in Basel präsentiert die Weishaupt AG auf dem Messestand A64 in Halle 1.2 ihr umfangreiches Produkt- und Dienstleistungsprogramm für die Fachpartner. Folgende Produkte werden unter Anderem ausgestellt:

Neu: Gas-Brennwertgerät Thermo Condens WTC-GW 15/25-B

Das neue Gas-Brennwertgerät Thermo Condens WTC-GW B vereinfacht die Kommunikation zwischen Mensch und Technik konsequent und bleibt gleichzeitig anschlusstechnisch 100% kompatibel zum bisherigen Gas-Brennwertgerät. Montage und Wartung sind einfacher denn je. Dank der serienmässigen LAN-Schnittstelle und dem Weishaupt-Energie-Management-Portal kann das neue Gas-Brennwertgerät einfach und sicher mit Computer, Smartphone oder Tabiet kommunizieren. Ein weiteres Plus ist der hohe Modulationsbereich und die weiterentwickelte SCOT-Technik. Dieses selbstkalibrierende System sichert auch bei unterschiedlicher Zusammensetzung des Brennstoffes Gas stets die optimale Verbrennungsqualität. Die Modulationsbandbreite reicht hinunter bis auf 1,9 kW.

Das neue Gas-Brennwertgerät Thermo Condens WTC-GW 15/25-B.

 

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Die neue Grundfos Alpha2 kann jetzt auch den hydraulischen Abgleich

Zum Beginn der neuen Heizsaison stattet Grundfos seine beliebte Nassläufer-Baureihe Alpha2 standardmässig mit der Mess- und Analysefunktion für einen schnellen und einfachen hydraulischen Abgleich aus.
Die Pumpe ist damit in der Lage, mit dem Grundfos Alpha Reader zu kommunizieren, über den relevante Betriebsdaten ausgelesen und mit Hilfe der Smartphone-App GO Balance für den Abgleich genutzt werden können. Diese Möglichkeit gab es bislang nur bei dem Modell Alpha3. Mit den bewährten Merkmalen und der zusätzlichen Funktion empfiehlt sich die Alpha2 als optimale Austauschlösung für Ein- und Zweifamilienhäuser. Denn natürlich bleibt sie auch weiterhin die ideale Pumpe für den Neubau oder Austausch und ist wie bisher ganz normal jederzeit auch ohne den Alpha Reader einsetzbar.

Die derzeit laufende Förderung des Bundes lässt sich aber mit der zusätzlichen Funktion nun doppelt nutzen.

Der unkomplizierte hydraulische Abgleich mit der neuen Alpha2 basiert auf der Möglichkeit, Betriebsdaten in Echtzeit auslesen zu können, um den Volumenstrom im Rohrnetz zu ermitteln. Für das Auslesen wird der als Zubehör erhältliche Grundfos Reader MI 401 benötigt. Das etwa daumengrosse Gerät wird lediglich während des Abgleiches auf dem Display befestigt und überträgt die relevanten Daten per Bluetooth-Schnittstelle auf das Smartphone. Die Grundfos-App GO Balance führt den Installateur leicht verständlich durch die einzelnen Schritte und nimmt die notwendigen Berechnungen vor. Der Abgleich lässt sich ohne weitere Hilfsmittel leicht durchführen und dauert bei einem typischen Einfamilienhaus weniger als zwei Stunden. Das Verfahren eignet sich für Zwei-Rohr-Radiator-Systeme mit voreinstellbaren Thermostatventilen bei Radiator-, Fussbodenheizungen sowie Kombinationen aus beidem, und es wird für das aktuelle Förderprogramm anerkannt.

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