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BSH Pulveraktivkohle(PAK)- Filtrationsanlage zur Elimination von Mikroverunreinigungen

Ausgangslage
Der Eintrag von organischen Spurenstoffen über die Siedlungsentwässerung stellt eine neue Herausforderung für den Gewässerschutz dar. Das am 1. Januar 2016 in Kraft gesetzte revidierte Gewässerschutzgesetz (GSchG) sowie die zugehörige Verordnung (GSchV) geben für die festgelegten Anlagen zum Einbau einer neuen Reinigungsstufe zur Elimination von Mikroverunreinigungen eine Übergangsfrist bis ins Jahr 2040 vor. Bei diesen organischen Spurenstoffen handelt es sich um Rückstände aus Anwendungen des täglichen Lebens wie beispielsweise Körperpflegeprodukte, Medikamente, Reinigungsmittel, Biozide aber auch Kontrastmittel aus Spitälern, Unkraut und andere hormonaktive Substanzen. Diese Stoffe sind schwer abbaubar und werden in sehr tiefen Konzentrationen (Nano- bis Mikrogramm pro Liter) in Gewässern nachgewiesen und werden daher als Mikroverunreinigung bezeichnet. Einige dieser Stoffe können auch in sehr tiefen Konzentrationen nachteilige Wirkungen auf das aquatische Ökosystem haben. Ein Beispiel sind die hormonaktiven Stoffe, die z.B. bei Fischen Geschlechtsveränderungen hervorrufen können. Diese Stoffe sollen künftig auf ausgewählten Kläranlagen entfernt werden.

Funktionsprinzip
Ein etabliertes Verfahren für die Elimination der Mikroverunreinigung ist das Adsorbieren der Spurenstoffe an Pulveraktivkohle. Auch im BSH-PAK-Filtrationssystem wird Pulveraktivkohle eingesetzt mit dem Unterschied, dass die beladene Pulveraktivkohle nicht in einem grossen Sedimentationsbecken vom Abwasser getrennt wird, sondern mit Hilfe von Kerzenfiltern eine Totalfiltration des gesamten Abwassers vorgenommen wird. Mit diesem System werden sehr tiefe GUS-Werte < 1 mg/l im Ablauf erreicht und zugleich die Verunreinigungen durch Mikroplastik reduziert.
Ein Standard-Filtrationsmodul hat einen Durchsatz von 55 l/s oder 195 m3 /h.
5 Module können dann 275 l/s oder 975 m3/h behandeln.

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1-2/17 Mehr Wasser für die Julia und die Alp Flix: Restwassermengen für ewz-Kraftwerke Mittelbünden festgelegt.

Mit den involvierten Gesprächsparteien hat ewz an einem runden Tisch ökologische sowie wirtschaftlich tragbare Restwassermengen erarbeitet. Diese Lösungen beinhalten mehr Wasser für die Julia unterhalb des Marmorerasees und in der Rona- Ebene sowie Aufwertungsmassnahmen für Flachmoore auf der Alp Flix.

Das eidgenössische Gewässerschutzgesetz verlangt die Sanierung von Gewässern, welche durch die Stromproduktion in Kraftwerken wesentlich beeinflusst werden. Nach intensiven ökologischen Abklärungen wurde für die ewz-Wasserkraftwerke Mittelbünden an einem runden Tisch festgelegt, welche Massnahmen zur sogenannten Restwassersanierung umgesetzt werden. An dieser tragfähigen Lösung wirkten Vertreterinnen und Vertreter von ewz, dem Kanton, den Konzessionsgemeinden sowie den Fischerei- und Umweltverbänden mit.

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1-2/17 Grundfos Hauswasserwerk Scala2 - kompakt und hocheffizient

Mit dem neuen Hauswasserwerk Scala2 bietet Grundfos eine besonders kompakte, vielseitig einsetzbare Lösung für die  Wasserversorgung in Haus und Garten. Dank einer Konstantdruckregelung kommt die Anlage ohne klobigen Membrandruckbehälter aus und braucht nur ein Viertel so viel Platz wie ein vergleichbares herkömmliches Hauswasserwerk mit 24 oder 60l Membrandruckbehälter. Der wassergekühlte, flüsterleise hocheffiziente Permanentmagnetmotor bringt ausreichend Power mit, liefert die gleiche hydraulische Leistung wir ein traditionelles Hauswasserwerk, ist dabei aber so leise wie eine Geschirrspülmaschine und mit maximal 550 Watt Leistungsaufnahme erheblich energieeffizienter. Die Scala2 lässt sich sekundenschnell werkzeuglos installieren und bringt 10 Sicherheits- und Komfortfunktionen mit zum Schutz gegen typische Gefahren wie Trockenlauf oder Über-/Unterspannung mit. Die Baureihe deckt mit einem einzigen Modell alle gängigen Anforderungen der Beregnung und Bewässerung im Hausbereich ab. Kompakte Abmessungen, flüsterleiser Betrieb und Spritzwasserschutz (IPX4) ermöglichen viele Aufstellmöglichkeiten im Innen- und Aussenbereich.

Ein zentraler Vorteil des neuen Hauswasserwerkes ist die komfortable Konstantdruckregelung. Durch den integrierten Frequenzumrichter kann der Druck am Austritt der Pumpe auch bei schwankenden Vordrücken oder Abnahmen konstant gehalten werden. Der gewünschte Druck lässt sich am Bedienpanel stufenweise von 1,5 bis 5,5 bar einstellen. Dank der Konstantdruckregelung benötigt die Scala2 auch keinen grossen Membrandruckbehälter. Sie kommt mit einem sehr kleinen (0,65l) integrierten Steuerbehälter aus, der Kleinstleckagen, z.B. einen tropfenden Wasserhahn, kompensiert. Durch kompakte Bauweise und Wegfall des Membrandruckbehälters reduziert sich das Raumvolumen der Anlage auf 24 Liter – 75 Prozent weniger als herkömmliche Hauswasserwerke und weniger als ein Kasten Mineralwasser. 

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